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Realisierungsaspekte für KNX PL

Ähnlich wie für Twisted Pair sind auch für KNX PL (PL110) standardisierte BCU und Module (PIM) erhältlich.

BCU "Bus coupling units"

Dies sind komplette Systemgeräte, die eine KNX Ankopplungschaltung und einen Mikrokontroller enthalten und komplett mit Gehäuse geliefert werden. Vom Geräteentwickler muss dann noch das Applikationsmodul, die Applikationshardware und Software entwickelt werden.

PIM "Powerline Interface Modules" 

Diese bestehen im Wesentlichen aus dem Niederspannungsteil der BCU. PIM sind Module, die zusammen mit den Bauteilen zur Netzankopplung auf die Leiterplatte gelötet werden.

ACIS mit Kommunikations-Stack

Ein ASIC für PL110 übernimmt das Senden und Empfangen von Bits. Um auf Basis eines solchen ASICs ein KNX Gerät zu bauen, ist ein KNX Stack für Powerline (Kommunikationssoftware) erforderlich. Ein Kommunikations-Stack beinhaltet Schnittstellen für die Programmierung der Applikation.

Wann empfiehlt sich welche Lösung?

Im UP-Bereich und bei kleinen Stückzahlen eignen sich BCUs, um kostengünstig Geräte zu entwickeln. Bei mittleren Stückzahlen bietet sich die PIM an, ein entsprechender Schaltplan ist erhältlich. Die Entwicklung von PL-Geräten mit ASIC und Kommunikations- Stack erfordert im Vergleich zu BCU und PIM deutlich höhere Einstiegsinvestitionen und eignet sich somit in der Regel nur für Hersteller mit hohen Stückzahlen.